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Der Prignitzer schreibt am 11.08.2014Die Oldtimer-Ausfahrt war sowohl für die Teilnehmer als auch für die Zuschauer die Attraktion des Treffens. Fotos: Martina kasprzak

 

Rund 1500 Freunde historischer Nutzfahrzeug aus ganz

Norddeutschland zog es am Wochenende nach Lenzen.

 

„Es wird lauter, die Motoren sind schon zu hören, sie kommen“, wurde an der Zufahrtsstraße zum Festgelände am Bahndamm in Lenzen begeistert gerufen. Gegen 13.40 Uhr rollte am Sonnabend die Oldtimer-Parade wieder zum Ausgangspunkt zurück. Die Liebhaber historischer Nutzfahrzeuge und die, die es künftig werden, kommen am Wochenende beim 7. Oldtimer-Treffen voll auf ihre Kosten. Auf dem Festgelände reihten sich nach der Ausfahrt durch die Lenzerwische 82 Lkw und etwa 30 weitere Nutzfahrzeuge zum Bestaunen aneinander.

 

Ob nun eine H6-Zugmaschine, Baujahr 1959, ein Skoda-Kipper, ein Tatra-Fruchtsafttransporter, Mercedes-Lkw, allesamt aus den 50er, 60er oder 70er Jahren sowie alte DDR-Traktoren, es war eine große Parade, die die rund 1500 Besucher zu sehen bekamen. Die Oldtimer-Freunde reisten mit ihren schmucken Raritäten aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, dem Vogtland, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Bremen oder Hamburg an. Und darauf ist der Vorsitzende des Vereins Norddeutsche H6-Freunde e. V. besonders stolz: „Wir sind das einzige Oldtimer-Treffen, bei dem sich der Anteil aus Ost und West die Waage hält. Wir haben ja alle ein gemeinsames Hobby“, sagt Hans-Hartmut Leupacher. Der Erfolg gibt dem Verein, der 19 Mitglieder aus Norddeutschland zählt, Recht. „Es ist ein schönes, ungezwungenes Treffen. Ich finde es eine tolle Sache, dass hier die Leute aus Ost und West vereint ihre Oldtimer zeigen“, ist Jörg Thiele aus Schwanebeck begeistert. Die Premiere hatte er nicht miterlebt, aber ab dem 2. Treffen war er dabei – diesmal allerdings nur als Zuschauer, da er aufgrund beruflicher Verpflichtung mit seinen Oldtimer-Freunden noch nicht am Tag zuvor anreisen konnte. Am Freitag war aber auch Gerhard Ludwig mit seinem H6 gekommen. Der im September 82 Jahre alt werdende ehemalige Kohlenhändler aus Sandersdorf war die rund 280 Kilometer mit seinem Oldtimer selbst gefahren. „Ich habe diesen H6 nach der Wende aus diversen Ersatzteilen nach und nach zusammengebaut“, erzählt der rüstige Rentner, der schon öfter in Lenzen zu Gast war. Erstmals beteiligte sich Jürgen Fittschen aus dem niedersächsischen Oldenburg. Er präsentierte einen der letzten liegenden Herford-Diesel-Motoren (Bj. 1960). „Ich bin im Jahr auf 12, 14 Oldtimer-Treffen. Ich habe eine Anzeige in der Lkw-Zeitung gelesen und habe mir gesagt, es ist mal an der Zeit, nach Lenzen zu fahren.“

 

Wer einmal da war, kommt ob der tollen Atmosphäre immer wieder gern . „Es ist ein gemütliches Treffen. Die Ausfahrt ist schön, man steht mit seinen Oldtimern nicht nur rum. So hat man die Gelegenheit, seine Raritäten auch auf der Straße hier in der Umgebung zu präsentieren“, ist Heinz Quäck von der Firma Poller aus Ellefeld im Vogtland angetan und war bereits vier, fünf Mal in Lenzen.

 

Auf den Weg mit seinem Oldtimer hatte sich auch der noch 81-jährige Gerhard Ludwig aus Sandersdorf gemacht.